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Eisschnelllauf

Vanessa Herzog feiert siebenten Weltcupsieg

Vanessa Herzog
Vanessa HerzogAPA/AFP/dpa/PETER KNEFFEL
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Die Wahl-Kärntnerin triumphierte beim Weltcupfinale in Heerenveen über 500 m.

Vanessa Herzog fuhr beim Weltcupfinale in Heerenveen zu ihrem siebenten Weltcupsieg, den ersten in dieser Saison. Die 24-Jährige gewann über 500 m in 37,319 Sekunden vor der Russin Olga Fatkulina (+0,02) und der Japanerin Nao Kodaira (+0,07).

"Die ganze Saison war ein großer Kampf, umso erleichterter bin ich, dass es jetzt beim Finale noch geklappt hat. Eigentlich wollte ich nach den Einzelstrecken-Weltmeisterschaften schon in die Pause gehen, gut, dass wir die letzten Rennen jetzt noch absolviert haben", berichtete Herzog, die den siebten Weltcupsieg ihrer Karriere errang.

Nach den Weltmeisterschaften in Salt Lake City legte die Wahlkärntnerin ihren Fokus bereits auf die anstehende Saison 2020/21 und testete fleißig an der Technik und am Material. Mit einer neuen Schiene ging es nun nach Heerenveen und die bestand die Eisprobe im Thialf perfekt: "Es ist ein toller Einstand am neuen Material. Am Start bin ich gar nicht so gut weggekommen und ich spüre, dass auch in der Kurve noch was geht", blickte sie auf ihren Lauf zurück. "Ich habe mir diesen Sieg erkämpfen müssen, umso schöner fühlt es sich natürlich jetzt an", fügte die 24-Jährige an, die am Sonntag noch einmal über 500 Meter am Start steht.

Neben ihrer Lieblingsstrecke wartet noch ein weiterer Bewerb auf Herzog. Gemeinsam wird sie mit Gabriel Odor in der Mixed-Staffel antreten, die erstmals beim Weltcupfinale gelaufen wird. Dabei teilen sich ein Athlet und eine Athletin insgesamt sechs Runden auf der 400 Meter Bahn auf. Den ersten Part laufen die Frauen mit einer Runde. Danach haben die Männer zwei Runden absolvieren und übergeben wieder per Berührung an die Frauen, die ebenfalls zwei Runden laufen. Der dritte und letzte Wechsel erfolgt über die Schlussrunde, die die Männer bestreiten.

(APA)