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Live-Informationen zu Covid-19

Keine Reisefreiheit ohne Impfstoff, Aufklärung des konfusen "Oster-Erlasses" am Montag versprochen

Laut Erlass dürfen in Österreich nicht mehr als fünf Personen, die getrennt leben, zusammenkommen. Diese Regelung sorgt für Verwirrung und wirft Fragen auf. Die Regierung startet eine neue Kampagne gegen häusliche Gewalt. Die aktuellen Ereignisse im Liveticker.

  • In Österreich haben sich 11.907 Personen mit dem Coronavirus infiziert. Getestet wurden 108.416 Personen, verstorben sind 204, genesen 2998. Weltweit werden insgesamt 1.203.099 bestätigte Coronavirus-Infektionen gezählt.

  • Die Zahlen zeigen erneut mehr Genesene als Neuinfizierte in Österreich im Tagesvergleich. Nachdem am gestrigen Samstag (acht Uhr) noch 8832 aktive Fälle registriert wurden, beträgt der Rückgang im 24-Stundenvergleich minus drei Prozent. Somit gibt es in Österreich zum zweiten Mal hintereinander weniger Neuinfektionen mit Sars-CoV-2 als von der Krankheit bereits wieder Genesene.

  • Bundeskanzler Sebastian Kurz kann sich eine uneingeschränkte Reisefreiheit erst dann vorstellen, wenn ein Impfstoff entwickelt ist. Andernfalls laufe man Gefahr, die Krankheit erneut zu „importieren.“ Wann ein Impfstoff einsetzbar sein wird, ist derzeit jedoch schwer abzuschätzen.

  • Gegen Osterfeiern: Das Sozialministerium untersagt per Erlass Treffen in einem geschlossenen Raum, an denen mehr als fünf Personen teilnehmen, die nicht im selben Haushalt leben. Der sogenannte „Oster-Erlass" sorgte nicht nur für Kritik, sondern auch für Verwirrung, für Montag wurde eine Klarstellung aller offenen Fragen versprochen. Die Regierung hat für 11 Uhr eine Pressekonferenz angekündigt.
  • Im Rahmen einer Pressekonferenz wurde eine neue Kampagne gegen häusliche Gewalt vorgestellt. Es sei ein leichter Anstieg bei häuslicher Gewalt während der Coronakrise festzustellen. Demnach sind bundesweit im März 961 Betretungs- und Annäherungsverbote verhängt worden. Im Monat davor war dieser Schritt gegen häusliche Gewalt 874 Mal gesetzt worden.
  • In den USA bereitet Donald Trump die Bevölkerung auf „viele Tote“ vor. Die zwei kommenden Wochen werden vermutlich die schlimmsten sein, erklärt er am Samstagabend (Ortszeit) im Weißen Haus. In den USA gibt es inzwischen rund 312.000 bekannte Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus, 8200 Menschen sind daran gestorben.

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