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Arbeitsmarkt

Nullarbeit statt Kurzarbeit in Hotels

Viele Kellner, Portiere und Stubenmädchen könnten bald zum Nichtstun verdonnert sein.
Viele Kellner, Portiere und Stubenmädchen könnten bald zum Nichtstun verdonnert sein.(c) Getty Images (Fancy/Veer/Corbis)
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Zahlreiche Tourismusbetriebe dürften demnächst Kurzarbeit anmelden. Für die Betriebe ist das teuer, für die vielen Niedrigverdiener auch. Die Branche fordert Geld vom Staat.

Wien. Die Coronakrise wird die österreichische Wirtschaft treffen – so viel ist klar. Wie stark, das lässt sich im Moment nur schwer prognostizieren. Im Tourismus liegen einige unangenehme Fakten schon auf dem Tisch. Kongresse fallen aus, Konzerte werden abgesagt, Museen schließen. „Wer soll da noch nach Wien fahren?“, fragt Martin Stanits, Sprecher der Hoteliervereinigung, rhetorisch. „In Wien ist es komplett finster.“