„Buffy“ verband ab 1997 Unterhaltung mit Tiefgang – und beschäftigte Kulturwissenschaftler.
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Serien, für die wir endlich Zeit haben: Von "Buffy" bis "This is Us"

Was tun, wenn das Kulturleben zum Erliegen kommt und Isolation im eigenen Heim angesagt ist? Wir empfehlen Serien, denen man sich jetzt staffelweise hingeben kann.

Werden Streamingdienste wie Netflix von der Coronakrise profitieren? Da scheiden sich die Expertenmeinungen. Klar ist: Ihr Wohnzimmer-Angebot ist ein kultureller Trost in einer Zeit, in der Theater und Kinos ihre Türen geschlossen haben und wir uns in die soziale Isolation zurückziehen. Und das Medienverhalten, das wir dank Streaming kultiviert haben – nämlich das Binge-Watching, das staffelweise Verschlingen ganzer Serien – passt auch perfekt in die kommenden Wochen, in denen uns kein schlechtes Gewissen plagen muss, wenn wir uns stundenlang dem Bildschirm hingeben: Endlich haben wir Zeit!

Zeit für die guten alten Kultserien, die wir damals, als sie aktuell waren, nicht verfolgt haben. Für die staffelreichen Ungetümer, in die wir nicht rechtzeitig eingestiegen sind und uns dann gedacht haben: Jetzt zahlt es sich auch nicht mehr aus. Für die Geheimtipps, von denen unsere Freunde uns vorgeschwärmt haben – aber dann ist doch ein Serienhype dazwischengekommen, dem wir uns widmen mussten.

Hier also ein paar Tipps für Serien, die uns durch die Krise helfen könnten: Sie sind spannend, verbreiten aber keine Endzeitstimmung; sind lustig, aber nicht seicht; ergreifend, aber emotional nicht zerstörend. Viele haben ein Genre geprägt, Lust auf mehr machen sie allemal – weshalb wir hier auch verwandte oder ähnlich gestrickte Serien empfehlen. Auch dafür wird in diesem Frühling wohl Zeit sein.