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Coronavirus

Platter: Virus "ja nicht in Ischgl entstanden"

PK: LAND TIROL: CORONAVIRUS
Gesundheitslandesrat Bernhard Tilg (l.) Landeshauptmann Günther Platter (beide ÖVP; Archivbild)APA/EXPA/ERICH SPIESS
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Der Landeshauptmann von Tirol beteuert, die Behörden hätten das „Menschenmöglichste“ getan, um die Krise zu bewältigen.

Tirols Landeshauptmann Günther Platter (ÖVP) weist weiterhin jede Kritik am Vorgehen der Behörden in Ischgl zurück. Man habe in der jeweiligen Situation das "Menschenmöglichste" getan, betonte Platter am Dienstag bei einer Videopressekonferenz. Zudem sei der Virus ja nicht in Ischgl entstanden, fügte er hinzu.

>> Stellungnahme des Landes Tirol

Auch bei der Ausreise, die teilweise offenbar chaotisch abgelaufen sein dürfte, habe man das Möglichste getan, um eine geordnete Abreise zu gewährleisten, meinte der Landeschef. Es seien immerhin tausende Touristen im Paznauntal gewesen.

„Entscheidungen in Absprache mit Experten getroffen“ 

Die Einsatzleitung des Landes sei mittlerweile seit 22 Tagen aktiv. "Jede Frage und Maßnahme wurde dort diskutiert und entschieden", sagte Platter. Man habe nach menschlichem Ermessen zum jeweiligen Zeitpunkt jene Maßnahmen gesetzt, bei denen man überzeugt davon war, dass es die richtigen gewesen sind. "Das waren keine politischen Entscheidungen, sondern sie sind in Absprache mit den Experten getroffen worden", betonte der Landeshauptmann.

Man lerne jeden Tag dazu und man brauche jetzt die volle Kraft und Konzentration, um die Verbreitung des Virus einzudämmen. "Wir tun gar alles, dass der Virus eingedämmt wird", versicherte Platter.

(APA)