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Bilanz

Verbund hebt nach Gewinnsprung die Dividende kräftig an

Verbund-Chef Wolfgang Anzengruber hat gute Nachrichten für seine Aktionäre
Verbund-Chef Wolfgang Anzengruber hat gute Nachrichten für seine AktionäreREUTERS
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Österreichs größter Stromkonzern hat von gestiegenen Absatz- und Strompreisen profitiert und einen Gewinnsprung verbucht.

Der börsennotierte Stromkonzern Verbund hat 2019 seine Jahresziele bei operativem Ergebnis und Nettogewinn erreicht. Das EBITDA wuchs um 37 Prozent auf 1,184 Milliarden Euro, das Konzernergebnis um 28 Prozent auf 555 Millionen Euro. Profitiert hat man von höheren Strom-Absatzpreisen und höheren CO2-Zertifikatspreisen, erklärte der Verbund am Mittwoch. Die Dividende soll von 42 auf 69 Cent/Aktie steigen.

Beim Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) hatte das Unternehmen für 2019 zuletzt eine Bandbreite von 1,19 bis 1,24 Milliarden Euro angepeilt, beim Nettogewinn von 540 bis 580 Millionen Euro. Nach Bereinigung der Ergebnisse um positive Einmaleffekte stieg das Konzernergebnis um 60 Prozent (auf 549 Millionen Euro).

Für 2020 erwartet der Verbund - bei durchschnittlicher Eigenerzeugung aus Wasser- und Windkraft sowie der Chancen- und Risikolage - rund 1,15 bis rund 1,34 Milliarden  EBITDA und rund 510 bis rund 630 Millionen Konzernergebnis.

2019 konnte der Verbund den Absatzpreis der Wasserkraft-Eigenerzeugung um 9,7 Euro pro Megawattstunde (MWh) auf 39,0 Euro/MWh steigern. Auch die Erzeugung aus Wasserkraft erhöhte sich gegenüber dem Jahr davor: Der Erzeugungskoeffizient der Laufwasserkraftwerke lag mit 1,01 (101 Prozent des langjährigen Durchschnitts) um 7 Prozentpunkte über dem Vergleichswert von 2018 und um 1 Prozentpunkt über dem langjährigen Durchschnitt.

(APA)