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Im Keller: „Crémant 2015“ von der Domaine de la Coume-Lumet

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Liefern lassen, einkühlen und auf bessere Zeiten trinken.

Nicht nur die Apotheken haben offen, auch Philipp Geymüllers Abothek. Monatlich verschickt er also an seine Abonnenten einen kleinen Weinkoffer. Im März waren Weine der Domaine de la Coume-Lumet im Gepäck. Das Weingut aus Limoux in der Region Languedoc-Roussillon am Fuße der Pyrenäen wird von Luc und Isabelle Abadie-Malet betrieben. Bis 2012 war er Ingenieur bei Airbus und sie Psychologin. Jetzt sind sie Winzer. Mir hat vor allem ihr „Crémant“ gefallen. Die in Limoux behaupten ja, dass sie den Champagner erfunden haben, und nicht die in der Champagne. Die Abtei von Saint-Hi­laire soll also das Geheimnis des Sprudels entdeckt haben. Egal. „Le Crémant de la Coume 2015“ ist knochentrocken, elegant, wenig Dosage und feine Perlage. Liefern lassen, einkühlen und auf bessere Zeiten trinken.

Domaine de la Coume-Lumet, „Crémant 2015“, 16 Euro bei www.abothek.at

("Die Presse - Schaufenster", Print-Ausgabe, 20.03.2020)