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Wohngeschichte

Blick ins Home-Office: Autoren und Redakteure der "Presse" erzählen

Das Büro am Esstisch, das Klassenzimmer auf der Couch: Home-Office und Home-Schooling sind anlässlich Covid-19 angesagt. Wie lebt es sich damit?

„Ich habe den Laptop auf dem Esstisch aufgebaut“, erzählt Autorin und Lektorin Clementine Skorpil von Tag eins ihres Home-Office und Home-Schoolings in Neulengbach. „Auf meinem Schreibtisch türmen sich Bücher“. Auch der Schreibtisch ihres Mannes ist besetzt – von den beiden Kindern. Wo er arbeitet? „Er sucht sich mit dem Firmenlaptop gerade ein geeignetes Platzerl im Haus, wo er ungestört telefonieren kann."

Ob mit Kindern oder nicht, ob Home-Office-erprobt oder völlig neu im Zuhausarbeits-Club – die durch das Coronavirus hervorgerufene Situation hat das Arbeiten daheim – und den Umgang damit – zum großen Thema gemacht. 

"Der Gang vom Frühstückstisch zum Schreibtisch wird zum Arbeitsweg, ordentlich angezogen und motiviert."

Barbara Wallner, freie Journalistin

Bei Redakteurin Elisabeth Stuppnig zuhause im 2. Bezirk beginnen Arbeit und Schule um neun Uhr. „Mein Mann und ich versuchen uns an einer Struktur, die den beiden Buben und uns Erwachsenen helfen soll, diese Zeit gut zu überstehen.“ Frühstücken, Zähne putzen und anziehen, dann wird der Esstisch, der normalerweise acht Leuten Platz bietet, zum Schultisch, die Jugendstilkredenz zum Ablageort für Federpennale, Wassergläser und Bücher. Das Zimmer des Neunjährigen „mit dem riesigen, früher oft verfluchten, jetzt angesichts der drei Monitore, die darauf Platz finden, angebeteten Schreibtisch“ wird zu Stuppnigs Home Office, während ihr Mann die beiden Buben betreut. “Ein Luxus, ich kann die Tür hinter mir schließen”, sagt Stuppnig. Trotzdem, Besuche im “Home-Office”  reißen die Redakteurin aus der Konzentration. Texte schreiben sich in dieser Ausnahmesituation nur schwer. 

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