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Ausgangsbeschränkungen

Wien lässt Parks offen, Spielplätze bleiben zu

APA
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Die Zugänglichkeit der Parkanlagen betrifft freilich nur die städtischen Areale. Innsbruck sperrt die städtischen Grünanlangen hingegen.

Die Stadt Wien lässt ihre Parks und Grünanlagen weiterhin offen. Das versicherte Umweltstadträtin Ulli Sima (SPÖ) am Donnerstag. Sie appellierte, angesichts des Coronavirus und der Ausgangsbeschränkung zu Hause zu bleiben: "Aber klar ist, irgendwann muss jeder raus und dabei muss man sich jedenfalls an die Vorgaben halten, also alleine oder mit jenen Menschen, mit denen man im Haushalt wohnt."

Gleichzeitig wurde im Büro von Stadträtin Sima betont, dass die Spielplätze weiterhin geschlossen bzw. gesperrt bleiben. Dort seien Kinder auf engerem Raum zusammen - in den Grünflächen sei es einfacher, den nötigen Abstand zu anderen Menschen zu halten.

Was Parks und Grünflächen anbelangt, betonte man, dass große Erholungsgebiete wie die Lobau oder der Prater gar nicht gesperrt werden könnten. Auch alle fast 1000 Parkanlagen zu sperren, sei nicht machbar.

Würde man einzelne Anlagen im Westen der Stadt wie die Steinhofgründe oder den Lainzer Tiergarten schließen, käme es auch zu mehr Aufkommen in anderen Gebieten und Menschen müssten quer durch die Stadt ins Grüne fahren, so die Argumentation im Rathaus. Die Grillplätze wurden allerdings gesperrt.

Die Zugänglichkeit der Parkanlagen betrifft freilich nur die städtischen Areale. Burg-, Volksgarten oder Augarten, die bereits seit einigen Tagen geschlossen sind, sind Flächen des Bundes.

Innsbruck weitet Einschränkungen aus

Die Stadt Innsbruck hat angekündigt, alle städtischen Park- und Grünanlagen sowie Spiel- und Sportplätze bis auf weiteres zu sperren. Dadurch werden die Einschränkungen ausgeweitet. Das Durchqueren öffentlicher Orte bleibe weiterhin erlaubt, nur das Verweilen sei untersagt, hieß es in einer Aussendung.

Bisher war etwa nur der Aufenthalt auf der "Franz Gschnitzer-Promenade", "Arthur Haidl Promenade" sowie zwischen Freiburgerbrücke und Universitätsbrücke vorerst nicht mehr erlaubt. Städtische Sportanlagen wurden ebenso schon vorige Woche geschlossen.

 

 

(APA)