Eine der wenigen Astronautinnen ist Jessica Meir, die derzeit für die Nasa in der Internationalen Raumstation ISS lebt und forscht.
Physiologie

Kopfüber ins Weltall

Frauen in der ISS dürften weniger anfällig für Probleme des Herzkreislaufsystems sein. Wiener Forscher messen nun Herzfunktionen bei Probanden in simulierter Schwerelosigkeit.

Wer je einen Kopfstand längere Zeit gehalten hat, kennt das Gefühl, wie der Blutdruck im Kopf steigt: Denn der Körper ist darauf eingestellt, das Blut aus den Beinen hinauf zum Herzen zu pumpen und mit hohem Druck aus dem Herzen hinauf zum Kopf. Dreht man aber die Vorzeichen der Schwerkraft im Kopfstand um, werden die Beine leer und der Kopf voll.