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Mit Federn, Haut

Was macht Covid-19 mit unserer Gesellschaft?

Kurz & Co. profilieren sich als entschlossene Kapitäne des Staates. Damit wächst aber auch die Gefahr, sich an solche
„Starke-Mann-Usancen“ zu gewöhnen.

Mit der größten Krise seit dem Zweiten Weltkrieg läuft eines der radikalsten gesellschaftlichen Experimente aller Zeiten. Zum Schutz von Menschenleben werden wir fast unter Hausarrest gestellt, das reale wirtschaftliche und kulturelle Leben wurde auf null gedreht. Unerfreulich, aber eine enorme Gelegenheit für die Wissenschaften. Auch weil man aus dieser Megakrise lernen muss, um auf die nächste vorbereitet zu sein. Denn nach der Pandemie ist mit Sicherheit vor der Pandemie. Vor allem dürfen wir im Ringen mit den Erregern das überlebenswichtige Ziel der Ökologisierung aller Lebensbereiche nicht verlieren. Es gilt, die Chance auf Besinnung und Umsteuern zu nutzen.