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Kutteln statt Kurzarbeit: Max Stiegls pannonische Kollektion im Glas

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Paprikahendl, Mangalitzasugo und andere Hausmannskostgerichte im Rex-Glas: So sieht Krisenbewältigung auf Gut Purbach aus.

„Wir haben ja schon öfter Gerichte eingeweckt, wenn wir in der Küche einmal ein bisschen Luft hatten“, sagt Max Stiegl vom Gut Purbach im Burgenland. „Und derzeit habe ich wirklich mehr Personal als Gäste“, ergänzt er mit Galgenhumor. Anstatt sein kleines Küchenteam zur Kurzarbeit anzumelden, werden derzeit in der überschaubaren Küche des Restaurants massenhaft Zwiebeln und Kraut geschnitten, Rindsrouladen gerollt und 500ml-Rex-Gläser zum Befüllen vorbereitet: Die Produktion von Stiegls Gerichten im Einmachglas läuft derzeit geradezu in großem Stil - in zwei fixen getrennten Teams, um unnötiges Ansteckungs-Kreuz-und-quer zu vermeiden. Unter den angebotenen Gerichten sind Paprikahendl, Mangalitzasugo, Lammcurry und Beuschl ebenso wie Serbische Bohnensuppe (ab 8 Euro). Derzeit in Planung: Ritschert und Sarma.

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1400 Gläser seien schon vorbestellt, erzählt der Koch, es sei erstaunlich, wie weit, über das Burgenland hinaus, das Interesse reiche. Was ihm noch Kopfzerbrechen bereitet: was mit den leeren Gläsern passieren soll, ob eine Rückhol- oder -sendemöglichkeit mit Pfand denkbar sei. „Die sind ja wiederverwendbar, aber wenn jemand öfter etwas bestellt, wird er keine Verwendung für zig große Rexgläser haben.“ 

Sein Zeitplan sehe vor, dass die Gläser am Donnerstag verschickt werden, damit sie am Wochenende bei den Kunden sind. Viele davon übrigens Stammkunden - diese, wenn aus Wien, hatten erst im Februar Gelegenheit, Stiegls Gerichte bei dessen Gastspiel im Ritz am Schubertring zu essen. „Ich schätze, dass wir bis Ende Mai so arbeiten werden, viel früher wird sich das alles nicht auflösen“, meint Max Stiegl zur Corona-Krise.

Bestellung unter office@gutpurbach.at

 

(abu)