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Buchpreis

Daniel Kehlmann für den International Booker Prize nominiert

Daniel Kehlmann(c) Die Presse (Clemens Fabry)
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Die englische Übersetzung von „Tyll“ ist auf der Shortlist für internationalen Booker-Buchpreis.

Daniel Kehlmann und sein Übersetzer Ross Benjamin haben Chancen auf den International Booker Prize: Unter den sechs Romanen auf der Shortlist findet sich auch die englische Ausgabe „Tyll", wie heute bekannt gegeben wurde. Der Preis wird am 19. Mai vergeben. Er ist mit mit 50.000 Pfund (59.417 Euro) dotiert und wird zwischen Autor und Übersetzer geteilt.

Im Roman "Tyll“, der 2017 erschien, versetzte Kehlmann die Figur des Till Eulenspiegel in den Dreißigjährigen Krieg. Die Geschichte wird bald auch als Serie zu sehen sein: Netflix sicherte sich die Rechte an dem Roman. Produziert wird die Umsetzung von Baran Bo Odar und Jantje Friese (Dark Ways), die schon die Netflix-Serie "Dark" entwickelt haben.

Nominiert sind außerdem "The Enlightenment of The Greengage Tree" übersezt aus Farsi von einem namenlosen Übersetzer; "The Adventures of China Iron" von Gabriela Cabezón Cámara, übersetzt aus dem Spanischen von Iona Macintyre und Fiona Mackintosh; "Hurricane Season" von Fernanda Melchor, aus dem Spanischen übersetzt von Sophie Hughes; "The Memory Police" von Yoko Ogawa, übersetzt aus dem Japanischen von Stephen Snyder und "The Discomfort of Evening" von Marieke Lucas Rijneveld, übersetzt aus dem Holländischen von Michele Hutchison.

Fosse und Houellebecq nicht auf der Liste

Nicht auf die Shortlist geschafft haben es Literatur-Stars wie der Norweger Jon Fosse mit "Der andere Name. Heptalogie I-II.“ und der Franzose Michel Houellebecq mit "Serotonin“. 

 

(Red./APA)