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Corona-Flugstopp

AUA braucht noch mehr Hilfe vom Staat

++ THEMENBILD ++ AUA / AUSTRIAN
Die Maschinen der AUA sind zur Zeit allesamt am Flughafen Wien geparkt.APA/HELMUT FOHRINGER
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Die AUA verhandelt über zusätzliche Hilfspakete. Bei der Lufthansa steht ein Einstieg des Staates im Raum. Und bei Laudamotion eskaliert der Streit über Kurzarbeit.

Wien. Kaum eine Branche ist so stark von der Coronakrise getroffen wie die Fluglinien. Seit Mitte März stehen die Maschinen von AUA und Laudamotion am Boden. Am Donnerstag gab die AUA bekannt, dass sie die Einstellung des Flugbetriebs bis 3. Mai verlängert. Und, dass die in Form von Kurzarbeit gewährte Staatshilfe wohl nicht ausreichen wird.

„Es ist absehbar das weitere Hilfen notwendig werden“, heißt es bei der AUA. Ob das Haftungen im Rahmen des 38-Mrd.-Euro-Pakets sind, oder ein spezielle Regelung für die AUA, sei offen. Es gebe jedenfalls Gespräche mit Ministerien. Vorerst sei die Liquidität noch gewährleistet. Es hänge aber alles davon ab, wie lange die Krise dauert. Kein Thema sei aber eine direkte Beteiligung des Staates. Eine solche steht laut Reuters bei der AUA-Mutter Lufthansa im Raum. Hier könnte sich Deutschland mit mehreren Milliarden beteiligen. Allerdings solle es nur eine Minderheitsbeteiligung bleiben.