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Coronavirus-Epidemie

Gesundheitsminister Anschober: „Überhaupt nichts ist geschafft“

Auch in den kommenden Wochen werden die Österreicher die meiste Zeit zu Hause verbringen (müssen).Clemens Fabry
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Trotz eines, wie Gesundheitsminister Rudolf Anschober sagt, „Lichtschimmers“ könne vom Erreichen des Höhepunkts der Ansteckungen und von einer Stabilisierung der Ausbreitungskurve keine Rede sein.

Um, wie er sagt, keine Missverständnisse aufkommen zu lassen: „Überhaupt nichts ist geschafft, die Krise ist nicht überstanden.“ Wenn überhaupt, dann könne von einem „Lichtschimmer am Ende eines sehr, sehr langen Tunnels“ gesprochen werden, so Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) bei einem Pressetermin am Freitag, bei dem er aktuelle Zahlen zu Neuinfektionen und deren Auswirkungen auf die Kapazitäten der Intensivbetten präsentierte. Aus diesen geht hervor: Der Höhepunkt der Epidemie ist ebenso wenig erreicht wie eine Stabilisierung der Ausbreitungskurve.

„Daher gibt es auch keinerlei Spielraum für eine Familienfeier zu Ostern“, sagt Anschober. Der aktuell „positive Grundtrend“ sei nur eine Momentaufnahme und den umfassenden Ausgangsbeschränkungen sowie Verhaltensregeln geschuldet. Bei der geringsten Lockerung könne „alles kippen“ und die Zahl der Neuansteckungen wieder unkontrolliert steigen. Daher müsse der eingeschlagene Weg „konsequent weitergegangen“ werden: „Dafür haben sogar Siebenjährige Verständnis.“