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WIEN: CORONAVIRUS - PARKBESUCHER
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Impfung und Plasmaspenden

Neue Erkenntnisse zur Immunität nach einer Coronavirus-Infektion

Ob und vor allem wie lange genesene Personen immun gegen das Coronavirus sind, wirkt sich sowohl auf künftige Behandlungsmethoden, als auch auf mögliche Impfstoffe aus. Nicht zuletzt hängt auch das von vielen Ländern verfolgte Konzept der Herdenimmunität davon ab.

Dass eine Ansteckung mit dem Coronavirus zur Bildung von entsprechenden Antikörpern im Blut und somit zu einer Immunität führt, gilt als sicher. Aber wie lange hält dieser Schutz an und welche Faktoren spielen dabei eine Rolle? Können mit dem Blut von immunen Menschen akut Erkrankte behandelt werden? Welche Erfahrungen wurden bei der SARS-Pandemie 2002/2003 gemacht? Und natürlich: Was bedeutet die Dauer der Immunität für die Entwicklung von Impfstoffen?

1. Was lässt sich aus heutiger Sicht über die Dauer der Immunität sagen?

Es besteht kein Zweifel daran, dass Personen nach überstandener Erkrankung genug Antikörper gegen das Coronavirus gebildet haben, um gegen weitere Infektionen geschützt zu sein. Wie lange diese Immunität anhält, ist derzeit nicht mit Sicherheit zu sagen, schließlich reichen die ersten Informationen über Genesungen erst rund drei Monate zurück.

Da sich aber noch niemand nachweislich zwei Mal infiziert hat – was es gab, war die Beschreibung neuerlicher Symptome nach bereits angenommener Genesung –, kann davon ausgegangen werden, dass der Schutz zumindest einige Monate anhält, sagt Bernd Lamprecht, Vorstand der Klinik für Lungenheilkunde des Kepler-Universitätsklinikums Linz. Er behandelt selbst seit mehreren Wochen mit dem Coronavirus infizierte Menschen.

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