Die Wiener Börse hat die Sitzung am Mittwoch bei durchschnittlichem Volumen mit deutlich höheren Notierungen beendet. Der entscheidende Handelsimpuls für die Börsen in Europa kam wieder einmal von der Wall Street.
Die Wiener Börse hat die Sitzung am Mittwoch bei durchschnittlichem Volumen mit deutlich höheren Notierungen beendet. Der ATX stieg 44,55 Punkte oder 1,98 Prozent auf 2.293,26 Einheiten. Damit lag die tatsächliche Entwicklung des Leitindex rund 70 Punkte über der heutigen Händlerprognose im APA-Konsensus von 2.223 Punkten.
Zum Vergleich die wichtigsten Börsenindizes um 17.30 Uhr MEZ:
- Dow Jones/New York +1,48 Prozent
- DAX/Frankfurt +0,87 Prozent
- FTSE/London +1,00 Prozent
- CAC-40/Paris +1,75 Prozent.
Der entscheidende Handelsimpuls für die Börsen in Europa und damit in Wien kam wieder einmal von der Wall Street, hieß es. Eine starke Tendenz an der US-Börse zog die Kurse europaweit nach Verlusten im Verlauf mit nach oben in die Gewinnzone. Heimische Unternehmensnachrichten lagen fast keine vor und das Börsengeschehen wurde auch als dünn bezeichnet.
In starker Verfassung präsentierte sich wieder einmal der Finanzbereich. Erste Group zogen um 4,14 Prozent auf 27,40 Euro an und Raiffeisen International verbuchten einen satten Kursaufschlag von 5,12 Prozent auf 31,01 Euro.
Gesucht präsentierten sich auch einige Werte aus dem Immobilienbereich. Immofinanz kletterten mit plus 5,71 Prozent auf 2,24 Euro an die Spitze im prime market. Die Aktien von CA Immo Anlagen gewannen am dritten Platz um 4,80 Prozent auf 8,68 Euro. Die Analysten von CA Cheuvreux setzten die Titel des Immobilienunternehmens auf ihre Empfehlungsliste "select list".
Am vierten Platz verteuerten sich Vienna Insurance um 4,45 Prozent auf 35,21 Euro. UNIQA gingen mit einem Plus von 2,85 Prozent auf 14,45 Euro aus dem Handel. Die UNIQA-Versicherung erwägt laut dem "WirtschaftsBlatt", die 27-Prozent-Beteiligung am führenden rumänischen Versicherer Astra zurückzuverkaufen.
Nach der Umsatzwarnung des irischen Baustoffkonzerns CRH standen die Titel aus dem Bausektor etwas unter Druck. Die Aktien des heimischen Ziegelherstellers Wienerberger sanken um 1,96 Prozent auf 9,98 Euro. Strabag fielen um 0,47 Prozent auf 16,90 Euro.
Intercell verbesserten sich um 2,60 Prozent auf 14,62 Euro. Die Analysten der Deutschen Bank haben ihr Kursziel für die Aktie von 28,00 auf 26,00 Euro nach unten revidiert. Gleichzeitig bestätigten die Experten ihr Anlagevotum "Buy" für die Papiere des heimischen Impfstoffherstellers.
Unter den heimischen Schwergewichten gingen lediglich voestalpine um 0,45 Prozent auf 21,90 Euro zurück. Auf der Hauptversammlung wurde die Halbierung der Dividende für das Geschäftsjahr 2009/10 von 1,05 auf 0,50 Euro je Aktie abgesegnet.
ISIN AT0000999982 ~
(APA)