Schnellauswahl
Schule

Die Matura findet statt: Mit Maske – aber weniger Stoff?

Symboldbild: Zentralmatura
Symboldbild: ZentralmaturaHANS KLAUS TECHT / APA / picturedesk
  • Drucken
  • Kommentieren

Die Regierung hält am Mai-Termin fest. Die Schülervertretung will eine abgespeckte Matura. Das schmeckt nicht allen 40.000 Maturanten.

Die „A-Levels“ in Großbritannien und das „Bac“ in Frankreich sind so etwas wie Mutter und Vater der österreichischen Zentralmatura. Die traditionsreichen landesweiten Abschlussprüfungen wurden nun wegen Corona gestrichen. In Österreich hat sich die Regierung für einen anderen Weg entschieden. „Die Matura – aber auch die Lehrabschlussprüfungen – wird dieses Semester stattfinden“, sagte Kanzler Sebastian Kurz (ÖVP) am Montag bei seinem Auftritt hinter Plexiglas im Kanzleramt. Es werde allerdings besondere Auflagen geben.

Kommuniziert wurden diese noch nicht. Das soll Bildungsminister Heinz Faßmann (ÖVP) noch diese Woche tun. Er wird auch kommunizieren, ob am geplanten (und schon einmal verschobenen) Start am 19. Mai festgehalten wird. Es stelle sich bei der Matura aber nicht nur „die Frage des Wanns“, sondern vor allem auch die „des Wies“. Es brauche „viele notwendige Schutzmasken“, sagte Kurz unabsichtlich und korrigierte sich sofort – „Schutzmaßnahmen“ habe er gemeint. Aber das könnte natürlich „bis hin zum Tragen von Masken“ gehen.