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Greifvögel haben es immer noch schwer in Österreich

Feature-Kaiseradler
APA
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Die in Österreich ausgerotteten Kaiseradler siedeln sich nur langsam wieder an. Sie werden bis heute vergiftet und abgeschossen.

Es ist schon wieder was passiert: Ein Kaiseradler wurde am 19. März um etwa 8:30 Uhr im oberösterreichischen Gunskirchen abgeschossen. Der Täter warf den Telemetrie-Sender des Tieres in die Traun. Aufgrund der genauen Daten des Senders ist zu hoffen, dass die Kriminalpolizei erfolgreich ermitteln wird. BirdLife und der WWF bekämpfen nun verstärkt die illegale Verfolgung von Greifvögeln, unterstützt durch EU und Ministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus. Es wird um Hinweise gebeten, über www.kaiseradler.at, oder telefonisch 0660/869 23 27, bzw. an das LKA OÖ: 059133 40 3333.

Die in Österreich ausgerotteten Kaiseradler siedeln sich nur langsam wieder an. Sie werden bis heute vergiftet und abgeschossen. Vor 20 Jahren begann der Kampf gegen die Verbrecher. Heute gibt es wieder etwa 20 Brutpaare. Weil Kaiseradler wie Seeadler Fallwild nutzen, sterben sie bis heute wie Bussarde an Ködern, die mit dem Insektizid Furadan vergiftet wurden.