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Parlament bietet während Coronakrise virtuelle Führungen an

Parlamentsausweichquartier in der Wiener Hofburg
Parlamentsausweichquartier in der Wiener Hofburg(c) Clemens Fabry, Presse
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"Unser Ausweichquartier, die Hofburg, hat einiges zu bieten", wirbt Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka. Mittels Chatfunktion kann das Publikum Fragen stellen.

Weil derzeit wegen der Coronakrise keine Führungen durch das Parlamentsausweichquartier in der Wiener Hofburg möglich sind, verlagert das Parlament dieses Angebot ins Internet. Virtuelle Führungen sollen Interessierten auch während der Zeit von Ausgangsbeschränkungen Einblicke in Parlamentarismus und Demokratie gewähren, und zwar live im eigenen Youtube-Kanal.

"Unser Ausweichquartier, die Hofburg, hat einiges zu bieten", pries Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka (ÖVP) das Angebot am Dienstag in einer Aussendung an. "Wir wollen mit diesen virtuellen Führungen auch den Schulen ein geeignetes Angebot in der Coronazeit übermitteln", fügte er hinzu.

Die virtuellen Führungen werden der Öffentlichkeit via Livestream auf YouTube bereitgestellt, zu finden sind sie unter dem Titel "Visit #oeparl". Mittels Chatfunktion kann das Publikum Fragen stellen, die von Vermittlern live beantwortet werden. Grundlage des Rundgangs stellt ein etwa 20-minütiger Film dar. Die Onlineführungen starten in dieser Woche, von Montag bis Freitag finden jeweils um 9, 11, 13 und 15 Uhr Führungen auf Deutsch statt. Auch englische Touren werden angeboten. Ab Ende April bzw. Anfang Mai soll es zudem virtuelle Touren zum Format Demokratie.Macht.Orte am Heldenplatz geben.

(APA)