Sinkoviczs Musiksalon

Als Beethovens Herz aussetzte

op 130 Cavatina
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In Wien wollte man dieser Tage Beethovens großes B-Dur-Streichquartett neu beleuchten. Eine Faksimile-Ausgabe macht es möglich nachzulesen, wie der Komponist Unpässlichkeiten in Kunst verwandelte.

Demnächst hätte im Mozartsaal des Wiener Konzerthauses eine ungewöhnliche Veranstaltung stattgefunden: Das Belcea Quartet hatte zum Jubiläum „Beethoven in Mysterious Company“ avisiert, um ein Werk des Jahresregenten mit Zeitgenössischem zu konfrontieren.
Das ist an sich noch nichts Besonderes. Die sogenannten Sandwichkonzerte gibt es ja seit Jahrzehnten. Des einen Freud, des andern Leid: Manche Konzertbesucher werteten es als pädagogische Zwangsmaßnahme, wenn Ensembles – das Alban Berg Quartett tat es beispielsweise konsequent – zwischen Haydn und Schubert ein modernes Stück platzierten. Andere – es war zuletzt die Mehrheit – freuten sich über die Weitung des Horizonts.

Tatsächlich ist es auf diese Art der Programmierung zurückzuführen, dass die Spitzenwerte der Quartett-Literatur, allen voran die Werke Béla Bartóks oder Alban Bergs, heute zu den beliebten Repertoirestücken gehören.

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