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Im Keller: Blaufränkisch Plachen 2017

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„Downsizing“, aber mit Stil. Das bisschen hat es in sich.

Günter Triebaumer hat jetzt viel Zeit zum Nachdenken. „Erst jetzt fällt mir auf, wie wenig ich zuhause bin“, erzählt er. 200 Tage im Jahr verbringt er damit, seine Weine zu vermarkten. Jetzt in der Coronakrise verbringt er viel Zeit im Weingarten und auf dem Traktor. Binnen weniger Jahre haben seine Frau Regina und er den Ruster Betrieb von sechs auf 24 Hektar hochgefahren. Nun denkt Triebaumer ans „Downsizing“. Weniger ist mehr. So wie beim „Blaufränkischen Plachen“. „Die deutschen Praktikanten lachen immer, weil wir so geringen Mengen ernten“, erzählt Triebaumer. Aber das bisschen, das hat es in sich. Die Lage Plachen, das heißt Lehmboder. Der Rotwein trinkt sich saftig und voll. Der 2018er ist jetzt schon wunderbar, ein paar Stunden lüften ist aber ratsam.

„Downsizing“, aber mit Stil. G. und R. Triebaumer, „Blaufränkisch Plachen 2017“, 44 Euro bei www.wagners-weinshp.com