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Chronologie

Wie sich Donald Trump durch die Krise windet

Donald Trump beim täglichen Schlagabtausch mit Journalisten zu Corona im Briefing Room des Weißen Hauses. Jetzt ernannte er eine neue Pressesprecherin.
Donald Trump beim täglichen Schlagabtausch mit Journalisten zu Corona im Briefing Room des Weißen Hauses. Jetzt ernannte er eine neue Pressesprecherin.APA/AFP/MANDEL NGAN
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Zunächst glaubte der Präsident nicht an eine Gefahr – wie bei einer Grippe. Dann bekam er es aber mit der Angst zu tun. Die Chronologie seines Krisenmanagements.

Im winzigen Briefing Room des Weißen Hauses – oder wahlweise im Rosengarten – inszeniert sich Donald Trump als Krisenmanager, als „Kriegspräsident“, umgeben von seinem Krisenstab. Seit die Corona-Krise auch die USA mit voller Wucht traf, hat der Präsident wieder Gefallen gefunden am Schlagabtausch mit der unliebsamen Presse, den so genannten „Fake-News“-Medien.

Seither setzt er das Briefing, das zuvor monatelang ausgefallen war, um sechs Uhr abends an, nahe der „Prime Time“. Und er jubelt über die hohen Einschaltquoten, die ihm die höchste Zustimmung seiner Amtszeit eingebracht haben. Die Pressekonferenzen ersetzen die Wahlkampfauftritte.

Zunächst hielt Trump die Gefahr für eine Schimäre, harmlos wie eine Grippewelle, einen medialen „Schwindel“. Ehe er auf Drängen der Berater Anthony Fauci und Deborah Birx umschwenkte. Als das Virus einen Freund erwischte, der ins Koma fiel, und zuletzt Boris Johnson in die Intensivstation brachte, zeigte sich der US-Präsident erschüttert. Er schließt den britischen Premier in seine Gebete ein. Die Chronologie seines Lavierens in der Corona-Krise: