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Was von der Krise bleiben sollte und was sich jetzt rächt

++ THEMENBILD ++ CORONAVIRUS: SITUATION IN DEN OeFFENTLICHEN VERKEHRSMITTELN
APA/HANS PUNZ
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Nicht das Coronavirus wird alles verändern. Die Verantwortung liegt bei jedem Einzelnen in Politik und Gesellschaft, wenn die Bedrohung vorüber sein wird.

Allerorts wird jetzt darüber geredet, wie die Coronakrise die Gesellschaft verändern wird. Allein, niemand weiß es, alle glauben irgendetwas. Manche Dinge sind aber so augenscheinlich und konkret, dass man sie auch durch die dickste Parteibrille sehen und der Einzelne die Augen davor nicht verschließen kann. Hier nur einige Fallbeispiele, was in Zukunft geändert werden sollte – politisch und gesellschaftlich, weil sich der Weg der vergangenen Jahre als Irrweg erwiesen hat.

Zuerst politisch: Entscheidungen sollten weniger nach parteipolitischen und/oder ideologischen Gesichtspunkten und schon gar nicht mit einem Hauch von Bösartigkeit getroffen werden. Das zeigt geradezu dramatisch der – nach Meinung vieler – bevorstehende Kollaps der 24-Stunden-Pflege. Rumänien lässt Medienberichten zufolge keine Pflegekräfte mehr ausreisen.