Gastbeitrag

Wie aussichtsreich sind Corona-Sammelklagen?

Im Zillertal in Tirol gab es gehäuft Covid-19-Infektionen – im Bild Mayerhofen.
Im Zillertal in Tirol gab es gehäuft Covid-19-Infektionen – im Bild Mayerhofen.APA/EXPA/ JOHANN GRODER
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Tausende Personen möchten sich einer kollektiven Klage anschließen, die ein privater Verein angekündigt hat. Doch diese könnte an der Unterschiedlichkeit der Sachverhalte und am Nachweis der Schadensursache scheitern.

Innsbruck. Ein privater gemeinnütziger Verein prüft eine Sammelklage wegen des Offenhaltens von Skigebieten in Tirol. Nach Medienberichten haben sich bereits mehr als 4000 Personen, vor allem aus Deutschland, der Schweiz und Österreich, aber auch Skandinavien und Großbritannien beim Verein gemeldet. Es werden täglich mehr. Sie alle waren in Tirol auf Urlaub und sollen sich hier mit Covid-19 infiziert haben. Drei Personen, alles Familienväter, sollen sogar verstorben sein. Manche behaupten, vor der Anreise auf Nachfrage vom Hotel die Auskunft erhalten zu haben, die Region sei virenfrei.

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Die potenziell Geschädigten dürften Schmerzengeldforderungen stellen, aber auch Forderungen wegen Einkommensverlusten und erhöhter Aufwendungen im Zusammenhang mit der Krankheit. Vielen scheint es mit der Klage aber eher „ums Prinzip“ als um hohe Geldbeträge zu gehen.

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