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Coronavirus

"Stopp Corona" im Test: Eine App mit (wenig) Handschlag­qualität

So einfach die Installation der "Stopp Corona"-App des Roten Kreuzes ist, so schnell kristallisieren sich Tücken in der Bedienung heraus.

Nach mehr als einem Monat setzt die Bundesregierung erste Schritte für die Rückkehr in ein normales Leben. Diese „zweite Phase" wird sich aber vom bisher gewohnten normalen Leben stark unterscheiden. Nase-Mund-Masken, Hygienevorgaben, Abstand halten und die "Stopp Corona"-App des Roten Kreuzes werden wohl noch längere Zeit unseren Alltag begleiten. Besonders große Hoffnung legt man dabei auf die App, die per digitalem, automatischem Handshake Kontakte automatisch aufzeichnen soll und damit im Fall einer Infektion eine schnelle, digitale "Telefonkette" in Gang setzt.

So sollen sich möglicherweise erkrankte Personen umgehend in Quarantäne begeben können, ohne weitere Personen anzustecken. In der Theorie klingt das alles denkbar einfach, aber technische Limitierungen erfordern das aktive Eingreifen der Nutzer. Die automatische Erfassung funktioniert im Test nicht. Für die Organisation Arge Daten (Österreichische Gesellschaft für Datenschutz) ist die App „nicht praxistauglich“. Dass ein automatischer Match zustande käme, liege bei weniger als ein Promille. Ein Lottogewinn sei wahrscheinlicher, lautet das Urteil. Ein unerwarteter Zusammenschluss zweier Tech-Riesen könnte diese Probleme rasch beheben.