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Kolumne

Die neue Dreifaltigkeit

Sprechblase Nr. 336. Warum derzeit „jetzt ganz wichtig“ so schick ist.

Heute ist genau der richtige Zeitpunkt, um das zu sagen, was – Achtung, Sprechblase – „jetzt ganz wichtig“ ist: Danke. Danke für all die guten Ratschläge, gut gemeinten Expertentipps und motivierenden Durchhalteparolen für Führungskräfte. Jede für sich ist mehr oder weniger hilfreich. Eines, so widersprüchlich manche Empfehlungen auch sind – haben fast alle gemein: Sie behaupten zu wissen, was „jetzt ganz wichtig“ ist. Und sagen bzw. schreiben es so, als wäre es die neue Dreifaltigkeit.

Liebe Ratschläger, Experten und Durchhaltemotivatoren: Das geht sich nicht aus. Es kann jetzt nicht alles ganz wichtig sein.

Orientiert euch bitte am früheren US-Präsidenten Dwight D. Eisenhower und seiner Matrix. Schon er wusste: Alles ist mehr oder weniger wichtig UND dringend. Das nur so als Anmerkung. Doch: Sie ist jetzt ganz wichtig – und dringend.

 

In den Sprechblasen spürt Michael Köttritsch, Leiter des Ressorts "Management & Karriere" in der "Presse", wöchentlich Worthülsen und Phrasen des Managersprechs auf und nach.

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