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Intensivtagebuch

Während des Tiefschlafs: Wenn andere Tagebuch schreiben

Eine Behandlung auf der Intensivstation ist für alle Beteiligten psychisch enorm belastend.
Eine Behandlung auf der Intensivstation ist für alle Beteiligten psychisch enorm belastend.(c) REUTERS (CHRISTIAN HARTMANN)
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Ein skandinavisches Konzept, das auch in heimischen Spitälern zur Anwendung kommt, ist das Intensivtagebuch. Darin dokumentieren Ärzte, Pfleger und Angehörige den Alltag für den Patienten im Tiefschlaf. Die „verlorene“ Zeit soll so für diesen nachvollziehbar werden.

Eine Behandlung auf der Intensivstation bedeutet eine Phase durchleben zu müssen, die mit schnorchelnden Geräuschen der Beatmungsgeräte, bangem Hoffen der Angehörigen und dem Bewusstseinsverlust des Betroffenen einhergeht. Psychisch ist das für alle Beteiligten enorm belastend.

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