Schnellauswahl
Black Monday

Soll man Crashpropheten wirklich schon wieder auslachen?

Vor einem Monat herrschte noch „extreme Furcht“, zu Jahresbeginn „extreme Gier“.
Vor einem Monat herrschte noch „extreme Furcht“, zu Jahresbeginn „extreme Gier“.(c) APA/AFP/JOHANNES EISELE
  • Drucken
  • Kommentieren

Die Zahl derer, die mit einem noch tieferen Tief rechnen, sinkt. Die Gefahr, dass der jüngste Aufschwung nur eine Scheinerholung ist, bleibt aber.

Die Stunde der Crashpropheten währte nur kurz. Starinvestor Jim Rogers hält zwar noch immer beharrlich an seiner Prognose fest, dass der schlimmste Bärenmarkt seines Lebens bevorstehe. Rogers ist 77 und hat als Investor bereits die Ölkrise der Siebzigerjahre, den Crash von 1987, das Platzen der New-Economy-Blase um die Jahrtausendwende und die Finanzkrise kennengelernt.

Der Furcht-und-Gier-Index von CNN Money aber, der die Stimmung der Investoren an der New Yorker Börse misst, steht knapp davor, den Angstbereich zu verlassen und in Gier umzuschlagen. Vor einem Monat herrschte noch „extreme Furcht“, zu Jahresbeginn „extreme Gier“.