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Kolumne

Zug fährt!

Sprechblase Nr. 338. Warum „verschieben“ neue Hoffnung gibt.

Eisenbahner hatten immer schon leuchtende Augen bekommen, wenn das Wort – Achtung, Sprechblase – „verschieben“ fiel. Es bedeutet, Waggons sind in Bewegung, um in neuer Zusammenstellung an den richtigen Ort zu kommen.

Im Business rief „verschieben“ bislang meist negative Gefühle hervor (außer man wäre bis zur Deadline mit den Arbeiten ohnehin nicht fertig geworden).

Das hat sich jetzt geändert: Allein „verschieben“ zu hören, lässt schon hoffen, dass man weiter am Zug ist, und es sich nicht nur um einen Euphemismus für „abgesagt“ handelt.

 

In den Sprechblasen spürt Michael Köttritsch, Leiter des Ressorts "Management & Karriere" in der "Presse", wöchentlich Worthülsen und Phrasen des Managersprechs auf und nach.

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