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Analyse

Und was, wenn Kim Jong-un wirklich stirbt?

Kim Yo-jong war zuletzt der aufsteigende Star am nordkoreanischen Polithimmel. Die 30-Jährige geht ihrem Bruder, Machthaber Kim-Jong-un immer und überall zur Hand: beimUnterschreiben von Dokumenten ebenso wie beim Ausdämpfen von Zigaretten.
Kim Yo-jong war zuletzt der aufsteigende Star am nordkoreanischen Polithimmel. Die 30-Jährige geht ihrem Bruder, Machthaber Kim-Jong-un immer und überall zur Hand: beimUnterschreiben von Dokumenten ebenso wie beim Ausdämpfen von Zigaretten.(c) imago images/Kyodo News (via www.imago-images.de)
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Seit Tagen wird über Nordkoreas Diktator spekuliert, gesichertes Insiderwissen gibt es nicht. Was dem Land blüht, wenn er tatsächlich das Zeitliche segnet.

Die Nachrichten von meinem Tod sind stark übertrieben“, war 1897 die Reaktion von Mark Twain auf einen Bericht des „New York Herald“, in dem es geheißen hatte, der Schriftsteller sei schwer krank und liege möglicherweise im Sterben. So könnte auch Kim Jong-un auf die Flut von Berichten internationaler Medien der letzten Tage reagieren, wonach der nordkoreanische Diktator nach einer Herzoperation im Sterben liege, ja vielleicht schon tot sei. Nur, dass Genosse Kim so wie Mark Twain zu sarkastischem Humor fähig sein würde, ist nirgends überliefert. Einer, der über das Geschehen in Nordkorea gut Bescheid wissen müsste, wiegelte am Montag ab.

#Moon Chung-in, Sonderberater des südkoreanischen Präsidenten Moon Jae-in für Außen- und Sicherheitspolitik, erklärte in Seoul: „Kim Jong-un lebt und es geht ihm gut.“ Kim halte sich in Wonsan auf. Die südkoreanische Regierung habe keinerlei verdächtige Hinweise auf eine schwere Krankheit Kims. Nordkorea-Beobachter weisen dieser Tage auch darauf hin, dass Kim schon 2014 einmal 40 Tage lang völlig untergetaucht sei.