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Gemüseproduktion in der Krise

Die Stunde der Selbstversorger

Die Nachfrage nach Gartenparzellen, in denen man sein eigenes Gemüse anbauen kann, ist durch die Krise enorm gestiegen. Dabei geht es meist nicht nur um das Erlebnis in der Natur.

Wenn der Bewegungsradius eingeschränkt ist, besinnen wir uns auf das, was in unserer unmittelbaren Umgebung vorhanden ist. Auch wenn viele das Wort Regionalität schon nicht mehr hören können, hat die Krise gezeigt: Da geht noch ein bisschen mehr. Es ist uns derzeit offenbar besonders wichtig, bei „unseren“ Bauern einzukaufen, am besten gleich direkt ums Eck – oder zur Not eben über den eigens dafür eingerichteten Onlineversand.

Aber es gibt noch eine Stufe darüber hinaus. Manche wollen es ganz genau wissen und die Gemüseproduktion gleich selbst in die Hand nehmen. Natürlich lässt sich das nicht mit einer professionellen Landwirtschaft vergleichen. Immerhin verdient kein Hobbygärtner Geld mit seinem Gemüse, im Gegenteil, er zahlt meist etwas dafür (fürs Gemüse und die Arbeit). Aber es fällt auf, dass in Zeiten der Coronakrise das Interesse an mietbaren Gartenparzellen steigt.