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Neuinfektionen: Wird Wien zum Problem?

Er müsste keine Maske tragen. Natürlich. Aber wer dies dort, wo es Pflicht ist, verweigert, dem drohen 25 Euro Strafe.
Er müsste keine Maske tragen. Natürlich. Aber wer dies dort, wo es Pflicht ist, verweigert, dem drohen 25 Euro Strafe.APA/HANS PUNZ
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Die Zahl der aktiv Erkrankten sinkt deutlich, nur in Wien (und zuletzt Salzburg) steigt sie. Droht bereits eine neue Welle?

Wien. Der positive Trend hält an: Die Zahl der aktuell am Coronavirus erkrankten Menschen in Österreich sinkt landesweit, nur in Wien und Salzburg gab es Zuwächse. Von Samstag auf Sonntag wurden nach Angaben des Innenministeriums im 24-Stunden-Vergleich zwei weitere Infektionen in Salzburg nachgewiesen (bei keiner weiteren Genesung). In Wien gab es ein Plus von 25 aktuell Erkrankten.

Die Sanitätsdirektion Wien spricht von 28 Fällen mehr – die Diskrepanz liege an verschiedenen Zeitpunkten der Meldung. In Summe sind in Wien (Stand Sonntag) 567 Menschen erkrankt, im Spital befinden sich 124 Patienten, 22 davon auf der Intensivstation. Die gute Nachricht: Gestorben ist von Samstag auf Sonntag niemand mit oder an dem Virus, die Zahl stand bei zuletzt 135 Opfern in Wien.

Mit der Entwicklungen vom Sonntag setzt sich einen Trend fort. Am Samstag entfielen von österreichweit 21 nachgewiesenen Neuinfektionen mehr als 50 Prozent auf Wien. Und schon zuvor näherte sich die Stadt laut Angaben der AGES der Reproduktionsrate von eins. Diese Zahl – sie gilt als Warnsignal für eine weitere Welle – besagt, wie viele weitere Personen ein Infizierter statistisch ansteckt. Liegt die Zahl über eins, steigt die Zahl der Infizierten in Summe an.