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Nach dem Brexit liebäugelt London mit den USA

Liz Truss, britische Handelsministerin, auf einem Archivbild
Liz Truss, britische Handelsministerin, auf einem Archivbildimago images/i Images
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Die am Dienstag beginnenden Handelsgespräche mit Washington sollen die britische Position in Brüssel stärken.

London. Bis dato wurde kein einziges Handelsabkommen mittels Telekonferenz besiegelt – doch das hält die britischen Verhandler nicht davon ab, es mit ihren Kollegen jenseits des Atlantiks zu versuchen: Am Dienstag beginnen die Verhandlungen über ein Freihandelsabkommen zwischen Großbritannien und den USA. Die Ferngespräche laufen unter der Ägide der britischen Handelsministerin Liz Truss, ihr Gegenüber ist Robert Lighthizer, der Handelsbeauftragte von Präsident Donald Trump.

Die heute beginnende Runde wird zwei Wochen dauern und dient primär dem gegenseitigen „Beschnuppern“ – also dem Abstecken der handelspolitischen Claims. Danach soll alle sechs Wochen verhandelt werden. Das Ziel ist ein „ambitioniertes Abkommen, das für mehr Investitionen, bessere Jobs und neue Chancen für Unternehmer sorgt“, sagte Truss.