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"Dringliche Anfrage"

Bundesrat: Aschbacher sieht AMS gut ausgerüstet

Die Rekordarbeitslosigkeit setzt auch dem AMS zu. Alleine im März sind 19.200 Überstunden angefallen, teilte Arbeitsministerin Christine Aschbacher (ÖVP) in der Beantwortung der "Dringlichen Anfrage" der SPÖ im Bundesrat mit.

Die von der Coronakrise ausgelöste Rekordarbeitslosigkeit setzt auch dem Arbeitsmarktservice zu. Alleine im März sind 19.200 Überstunden angefallen, teilte Arbeitsministerin Christine Aschbacher (ÖVP) in der Beantwortung der "Dringlichen Anfrage" der SPÖ im Bundesrat mit.

Gleichzeitig betonte sie, dass dem AMS alle notwendigen Ressourcen zur Verfügung gestellt worden seien. Es gebe 500 externe Unterstützer zur Abwicklung der Kurzarbeit. 250 Personen seien extern etwa von Buchhaltungsagentur und Gesundheitskasse für Abrechnungen zur Verfügung gestellt und der Stellenabbau gestoppt worden. Eine - von der SPÖ geforderte - Belohnung für die AMS-Beschäftigten ist für die Ministerin "denkbar".

Nichts wird es mit der SPÖ-Forderung, Schwangeren wegen der Coronakrise einen vorzeitigen Mutterschutz zu gewähren. Aschbacher verwies diesbezüglich auf die Einschätzung des Gesundheitsministeriums, wonach Schwangere nicht zur Risikogruppe gehörten.

Insgesamt betonte die Ministerin, ihr Ziel sei möglichst viele Arbeitsplätze zu retten und möglichst viele neue zu schaffen. Bei den Arbeitslosen seien derzeit alle Ausbildungskategorien gleich betroffen, mit einer Ausnahme: Akademiker hätten unterdurchschnittlich oft den Job verloren. Immerhin gebe es bereits eine gewisse Abflachung insgesamt. Von 588.000 am Höhepunkt sei man auf 571.000 heruntergekommen.

(APA)