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Wörthersee-Architektur hat überdauert: Das Villenensemble in der Ostbucht in Pörtschach steht noch heute.
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Sommerfrische-Architektur

Ein Haus am Wörthersee

Der Wörthersee und seine architektonische DNA: Das Ufer und sein Hinterland ist geprägt von historistischen Villen, Jugendstilobjekten und Landhäusern in romantischem Stil. Viele kann man betrachten, in ein paar Häusern sogar wohnen.

Dort ein Erker, ein Türmchen, da fein geschnitzte Holzveranden und kunstvoll dekorierte Fassaden. Im Garten stehen lauschige Salettl, im Wasser ebensolche Boots- und Badehäuser. Rundherum hüllen alte Bäume die historische Substanz ein. Was die berühmte „Wörthersee-Architektur“ ausmacht, lässt sich heute vom Wasser aus oder beim Spazierengehen nachvollziehen. Auch wenn das Ufer sehr dicht und divers (was architektonische Qualität anbelangt) verbaut ist, wird gut nachvollziehbar, was die ersten Besucher hier so gereizt hat, vor mittlerweile 150 Jahren.

Resortartige Etablissements und eigene Villen

Vieles, wofür der Wörthersee steht, begann mit der Erschließung durch die k. u. k. private Südbahn, sie wurde am 29.  Mai 1864 eröffnet. „Der Kaiser in Bad Ischl, die Erzherzöge in Pörtschach“, lautete ein Sprichwort, erzählt Peter Napetschnig, der sich der Aufarbeitung des Wörthersee-Raums widmet. Dass Kaiser Franz Joseph 1882 und 1899 doch einmal nach Pörtschach angereist war und sich den Ort zeigen ließ, adelte den Wörthersee, der sich spätestens dann nicht mehr im Schatten des Salzkammerguts wähnte. Selten, schildert der Obmann des „Pörtschach Archivs“, waren die Villen und Landhäuser am Ufer mit einem Komfort ausgestattet, der überdauern hätte können. „Sie hatten oft keine Heizung, weil sie nur dem Sommerfrische-Gebrauch dienten. Und als 1900 das Fließwasser in Pörtschach in die Haushalte eingeleitet werden sollte, wollten manche Eigentümer das sogar verweigern.“

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