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Leitartikel

Wenn Verfassungsrichter Währungspolitik machen

APA/AFP/POOL/SEBASTIAN GOLLNOW
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Dass die Euro-Notenbank nun wegen Kompetenzüberschreitung unter Druck gerät, macht die Bewältigung der Coronakrise nicht unbedingt leichter.

Also: Das deutsche Bundesverfassungsgericht erklärt die Anleihenkäufe der EZB für teilweise verfassungswidrig, konterkariert damit einen vorhergegangenen Vorabentscheid des Europäischen Gerichtshofs, setzt de facto dem krisenerprobten „Whatever it takes“ der Euro-Notenbank Grenzen – und die europäischen Aktienindizes tun so, als sei nichts geschehen. Was ist da los?