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Badesaison

Schönbrunner Bad: Saisonkarten und Bikini Bar

Am 29. Mai wird das Schönbrunner Bad wieder aufsperren. Wie viele Gäste gleichzeitig hineindürfen, ist noch offen. (Archivbild)(c) APA/GEORG HOCHMUTH (GEORG HOCHMUTH)
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Das privat geführte Freibad in Hietzing regelt den Zugang in dieser Saison über Saisonkarten – und öffnet am 29. Mai mit neuem „Luv Beach Club“.

Das privat geführte Schönbrunner Bad wird ab 29. Mai mit einem anderen Konzept in die – coronabedingt – eingeschränkte Freibadsaison gehen als die städtischen Bäder: Während es in Letzteren nur (stark verbilligte) Tageskarten, aber keine Monats- oder Saisonkarten geben wird, setzt das Schönbrunnerbad in Hietzing genau darauf: Auf Badegäste, die sich eine Karte für die gesamte Badesaison kaufen.


Die Saisonkarte (um 248 Euro) habe viele Vorteile, sagt Geschäftsführer Josef Ebenbichler: Zum einen hätten Badegäste mit Saisonkarte die Garantie, dass sie trotz eingeschränkter Besucheranzahl jederzeit fix ins Bad dürfen, zum anderen entfalle das lange Anstellen bei der Kassa.

Tageskarten nach Verfügbarkeit

In der vergangenen Saison hatten rund 600 Badegäste des Schönbrunnerbads eine solche Saisonkarte, heuer, hofft Ebenbichler, sollen es 800 bis 900 werden. Tageskarten wird es natürlich weiterhin geben – solange die maximale Besucherzahl nicht erreicht ist.

Wie viele Badegäste er pro Tag maximal einlassen darf, weiß Ebenbichler noch nicht, eine entsprechende Richtlinie des Bundes fehlt noch. Würden aber die zehn Quadratmeter pro Person, wie sie im Handel gelten, auch auf die Bäder umgelegt, würde das Schönbrunerbad etwa 1100 Besucher einlassen dürfen. Im Becken dürften dann rund 160 Menschen gleichzeitig sein, was kein Problem sei: „So voll“, sagt er „ist das Becken bei uns höchstens fünf Mal in der Saison.“

Neue Pächter: „Luv Beach Club"

Neu ist in dieser Saison jedenfalls die Gastronomie im Bad, denn Ebenbichler hat mit Marcus Krapfenbauer und Toni Zehetbauer neue Pächter, die mit Saisonstart den „Luv Beach Club“ eröffnen werden. Das Restaurant bewegt sich dabei weg vom üblichen Schwimmbad-Kantinen-Angebot, soll deutlich eleganter werden und optisch – nicht unambitioniert – an Clubs in Mykonos und St. Tropez erinnern.

Kulinarisch reicht das Angebot von Frühstück bis Abendessen, darunter die vielerorts präsenten Bowls. Eine „Bikini Bar“ – eine Art schickes Servierwagerl – soll den Gästen Drinks direkt an den Platz bringen.

Pächter Marcus Krapfenbauer, ist jedenfalls schon erfahren mit gehobenerer Freibad-Gastronomie – er betreibt die Lokale im Strandbad Alte Donau („Donaubrise“) und im Gänsehäufel.

Saisonkarten gibt es voraussichtlich ab 20. Mai online auf der Website des Schönbrunnerbads zu kaufen. Tageskarten wird es nach Verfügbarkeit jeweils für den aktuellen und den nächsten Tag geben. Wer diese online kauft, hat die Garantie, dass er eingelassen wird, muss aber die Vollpreiskarten (13 Euro) zahlen, ermäßigte Karten (Kinder etc.) gibt es nur an der Tageskassa.