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Schattenwirtschaft

Coronakrise bringt Zuwächse beim Pfusch

Es sind vorerst vor allem Österreicher, die hierzulande pfuschen gehen (Symbolbild).
Es sind vorerst vor allem Österreicher, die hierzulande pfuschen gehen (Symbolbild).(c) Die Presse (Clemens Fabry)
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Viele gehen jetzt pfuschen, um ihre durch Kurzarbeit oder Arbeitslosigkeit entstehenden Einkommensverluste auszugleichen. Ökonom Friedrich Schneider prognostiziert den höchsten Zuwachs seit 2000.

Wien. Jahrelang ist der Pfusch in Österreich zurückgegangen. Dem dürfte die Coronakrise vorläufig ein Ende setzen: Die Schattenwirtschaft könnte heuer krisenbedingt um 1,8 Mrd. Euro zunehmen, errechnete der Linzer Ökonom Friedrich Schneider. Und das basiere auf „moderaten Schätzungen“, die vielleicht im Herbst noch nach oben revidiert werden müssen, sagt er zur „Presse“.