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Grenzübertritt

"Südtiroler Sonderweg": Lockerungen bei der Einreise für Studierende

Studierende aus Südtirol können nun, wie jene aus anderen Nachbarländern - ohne Attest oder Heimquarantäne nach Österreich einreisen. Sie gelten nach der Verordnung des Gesundheitsministeriums als "Berufspendler".
Studierende aus Südtirol können nun, wie jene aus anderen Nachbarländern - ohne Attest oder Heimquarantäne nach Österreich einreisen. Sie gelten nach der Verordnung des Gesundheitsministeriums als "Berufspendler".(c) imago images/imagebroker (imago stock&people via www.imago-images.de)
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Südtiroler, die in Österreich studieren, gelten nun als Berufspendler, Arzt-Attest und Heimquarantäne bei der Einreise entfallen. Auch aus anderen Nachbarländern ist sie erlaubt.

„Pünktlich zum Muttertag“ trat, wie ÖVP-Landeshauptmann Günther Platter es formulierte, eine Lockerung für die Durchreise von Nord- nach Ost- sowie durch Südtirol in Kraft. „Sehr erfreut“ zeigte sich dieser ob des Umstands, mit Südtirols Landeshauptmann Arno Kompatscher (SVP) am Wochenende eine Lösung zur Vereinfachung des Pendlerverkehrs gefunden zu haben.

Auf Südtiroler Seite war es aber bereits vergangene Woche zu einer anderen, weitreichenden Lockerung für die rund 7000 Südtiroler Studierenden in Österreich gekommen: Wer eine „unaufschiebbare Notwendigkeit“ vorweisen kann, gilt nun als „lavoratori transfrontalieri“ und demnach als Berufspendler. Die bisher fällige 14-tägige Heimquarantäne bei Grenzübertritt entfällt. Ein ärztliches Attest ist ebenfalls nicht mehr nötig, ein österreichischer Studierendenausweis genügt. Der Aufenthalt darf jedoch nicht länger als 72 Stunden dauern; wer einen (Haupt-)Wohnsitz in Österreich hat, bleibt von der limitierten Aufenthaltsdauer aber ausgenommen.