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Rücktritt

WTO: Chaos, Frust und Lähmung

Die WTO brauche frisches Blut, sagt der scheidende Generaldirektor Roberto Azevêdo.
Die WTO brauche frisches Blut, sagt der scheidende Generaldirektor Roberto Azevêdo.(c) APA/AFP/FABRICE COFFRINI
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Der frühzeitige Abgang von WTO-Chef Roberto Azevêdo ist ein weiteres Indiz für die Lähmung der Organisation. Schuld daran ist nicht die WTO, sondern die Mitgliedstaaten selbst.

Wien. Er war nicht gerade der schillerndste aller Männer, die bisher an der Spitze der Welthandelsorganisation standen. Sieben Jahre hat der brasilianische Karrierediplomat Roberto Azevêdo versucht, der WTO mehr Relevanz zu verleihen. Meist im Hintergrund – und bis zuletzt erfolglos. Diese Woche reichte er seinen vorzeitigen Rücktritt ein.