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Luftfahrt

Gewessler sieht keine schnelle Einigung über AUA-Hilfspaket

APA/HELMUT FOHRINGER
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Die Regierung bereitet sich auf mehrere Optionen für Lufthansa-Tochter AUA vor. Bei Klimaschutz sind noch "Herausforderungen" offen.

Derzeit verhandelt die AUA mit der Regierung über Staatshilfen. Eine rasche Einigung scheint sich nicht abzuzeichnen. Klima- und Verkehrsministerin Leonore Gewessler (Grüne) sagte am Montag vor Journalisten, die Gespräche mit der AUA würden voranschreiten. "Das heißt aber nicht, dass diese Gespräche heute, morgen oder übermorgen zu einem Abschluss kommen können."

Es brauche ein Gesamtpaket, auch was den Klimaschutz betrifft, stünden noch Herausforderungen an. Die Fortbestandsprognose der Wirtschaftsprüfer werden man beurteilen, sobald diese vorliegt. Man bereite sich auf mehrere Optionen und Szenarien vor, so Gewessler.

Bei der AUA werden die Wirtschaftsprüfer von PwC heute, Montagabend, ihre Fortführungsprognose vorlegen. Der AUA-Aufsichtsrat soll dann am Mittwoch tagen und über die weitere Vorgangsweise beraten. Die AUA hat 767 Mio. Euro Staatshilfen verlangt und verhandelt zusätzlich auch mit der Belegschaft über ein Sparpaket sowie mit Lieferanten über Preisnachlässe. Die Belegschaft hat ein Paket im Wert von 200 Mio. Euro über einige Jahre angeboten, mit den Lieferanten geht es dem Vernehmen nach um Preisnachlässe von 20 Prozent.

(APA)