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"Jahrbuch für Politik 2019" im Zeichen der Ibiza-Affäre

Blick auf die Finca auf Ibiza, in der das „Ibiza-Video“ gefilmt wurde.
Blick auf die Finca auf Ibiza, in der das „Ibiza-Video“ gefilmt wurde.imago images / Reichwein
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Thomas Hofer bewertet die strategischen Entscheidungen der Parteien, Andreas Mölzer analysiert die FPÖ unter der Führung von Heinz-Christian Strache.

Das "Jahrbuch für Politik 2019" (Böhlau Verlag) rückt die Ibiza-Affäre und ihre Folgen in den Mittelpunkt. So bewertet Polit-Berater Thomas Hofer die strategischen Entscheidungen der Parteien, der Freiheitliche Andreas Mölzer zieht Bilanz über die FPÖ unter der Führung von Heinz-Christian Strache. 45 Beiträge auf 553 Seiten umfasst das von der Politischen Akademie der ÖVP zusammengestellte Werk diesmal.

Politikberaterin Heidi Glück analysiert in ihrem Beitrag den Wahlkampf und die Gründe für den Wahlerfolg von Sebastian Kurz. Auch die frühere grüne Kommunikationschefin Karin Strobl ("Das Comeback der Grünen") und der Journalist Claus Reitan ("Peter Pilz - ein Mann der ersten Stunde, der das Licht abdrehen musste") beschäftigen sich mit den Umwälzungen in der Parteilandschaft.

Bettina Rausch, die Präsidentin der Politischen Akademie, dokumentiert die Premieren, mit denen das Parlament in diesem Jahr konfrontiert war - von der erstmaligen Abwahl einer Bundesregierung bis zur ersten Regierungserklärung einer Bundeskanzlerin.

Einen historischen Exkurs liefert Wolfgang Sobotka, der auch einer der Herausgeber ist: Der Nationalratspräsident widmet sich den großen Jubiläen im Jahr 2019 - 30 Jahre Fall des Eisernen Vorhangs und 25 Jahre EU-Beitritt - und behandelt vor allem die Rolle des damaligen Außenministers Alois Mock.

 

(APA)