Dieser Browser wird nicht mehr unterstützt

Bitte wechseln Sie zu einem unterstützten Browser wie Chrome, Firefox, Safari oder Edge.

Premium
Opernlektüre

Hierzulande blüht auch Belcanto

Es sind gar nicht so wenige österreichische Tenöre, die internationale Bedeutung erlangt haben: etwa Heinz Zednik (hier als Mime in Richard Wagners „Siegfried“). Im Vorwort zum Buch erinnert er sich an die originellsten Tenorkollegen seiner Bühnenjahre.
Es sind gar nicht so wenige österreichische Tenöre, die internationale Bedeutung erlangt haben: etwa Heinz Zednik (hier als Mime in Richard Wagners „Siegfried“). Im Vorwort zum Buch erinnert er sich an die originellsten Tenorkollegen seiner Bühnenjahre.(c) Axel Zeininger
  • Drucken

Gregor Hauser hat die führenden „österreichischen Tenöre der Nachkriegszeit“ auf bemerkenswert dramatische Weise porträtiert.

Tenöre kommen aus Italien. Zumindest laut Klischee müsste das so sein. Dass die Muttersprache der allerberühmtesten Tenöre in der jüngeren Vergangenheit eher Spanisch als Italienisch war, steht auf einem anderen Blatt. Und auf noch ganz anderen Blättern, exakt auf den 254 Seiten eines neuen Buchs aus dem Wiener „Verlag der Apfel“, stehen die Namen und Lebensläufe von Tenören aus Österreich.

Die gibt es! Und es sind gar nicht so wenige, die internationale Bedeutung erlangt haben. Denken wir an Heinz Zednik, der das Vorwort geschrieben hat. Denken wir an Andreas Schager, dessen Namen sich die Welt gemerkt hat, seit er vom Operettentenor namens Schagerl nach Abschuppung des Final-Konsonanten zum potentesten zeitgenössischen Wagner-Helden geworden ist.