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Gastkommentar

Wie Nehammer die SPÖ rettet

Mit simplem Kurz-Bashing wird die SPÖ nicht weit kommen. Wie es besser geht, zeigt gerade die Wiener Partei.

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Die SPÖ schafft es wohl auch auf absehbare Zeit nicht, die politische Chance zu nutzen, die sich aus der Coronakrise ergibt. Dabei hat sie in Gestalt ihrer Parteivorsitzenden, Pamela Rendi-Wagner, eine gesundheitspolitische Kapazität erster Güte zur Verfügung. Zusätzlich bieten die arbeitsmarkt- und sozialpolitischen Prognosen einer Partei ihrer Tradition ein riesiges Aufgabenfeld: sich einzusetzen für die Schwächeren der Gesellschaft, für möglichst große Arbeitsplatzsicherheit, für gerechte Einkommens- und Vermögensverteilung. Und doch kommt sie auf Bundesebene kaum vom Fleck – mit Umfragewerten von 16 bis 18 Prozent.