Die Opposition begehrt nach dem Höhepunkt der Coronakrise nun wieder langsam auf (v. l. n. r.): Beate Meinl-Reisinger (Neos), Norbert Hofer (FPÖ) und Pamela Rendi-Wagner (SPÖ).
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Die „Phase zwei“ für die Opposition

Zu Beginn blieb in der Coronakrise keine Zeit für Widerspruch. Nun wollen sich SPÖ, FPÖ und Neos aber wieder Gehör verschaffen – mit unterschiedlichen Zugängen.

Nicht, dass die Opposition dafür eine Erlaubnis gebraucht hätte. Aber als die Bundesregierung die „Phase zwei“ in der Coronakrise ausrief, betraf das nicht nur das gesellschaftliche Leben. Das vorsichtige Aufatmen, das langsame Erwachen nach dem Höhepunkt der Pandemie, das galt auch für die Politik: Nun, wo ÖVP und Grüne nicht mehr täglich über neue Maßnahmen berichtet, bleibt mehr (Sende-)Zeit für Widerspruch.