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Konjunktur

Produktionsindex knickt im März um 12,1 Prozent ein

Der Rückgang in der Industrie ist vor allem bei Investitionsgütern, Energie und langlebigen Konsumgütern spürbar.

Die Produktion in Österreich ist im März - zu Beginn der Coronakrise - deutlich eingeknickt. Im Jahresvergleich ging der arbeitstägig bereinigte Produktionsindex für den Produzierenden Bereich um 12,1 Prozent zurück, wie die Statistik Austria am Montag mitteilte. Im Vergleich zum Vormonat Februar nahm der Index (saisonal bereinigt) um 9,5 Prozent ab.

Die Statistik Austria weist wie bereits im vergangenen Monat darauf hin, dass "aufgrund der aktuellen Situation Nachmeldungen und größere Revisionen nicht ausgeschlossen" sind.

In der Industrie lag der (arbeitstägig bereinigte) Produktionsindex im März um 12,5 Prozent tiefer als ein Jahr zuvor. Im Baugewerbe nahm die Produktion um im Jahresvergleich um 10,2 Prozent ab. Im (saisonal bereinigten) Monatsvergleich traf es dagegen das Bauwesen mit minus 14,7 Prozent härter als die Industrie (minus 7,8 Prozent).

Der Rückgang in der Industrie war im Jahresvergleich vor allem bei Investitionsgütern (minus 27,1 Prozent), Energie (minus 14,4 Prozent) und langlebigen Konsumgütern (minus 13,0 Prozent) spürbar. Bei Vorleistungen (minus 5,5 Prozent) und Kurzlebigen Konsumgütern (minus 1,6 Prozent) fiel das Minus weniger stark aus. Im Monatsvergleich traf es Investitionsgüter mit minus 19,5 Prozent und langlebige Konsumgüter mit minus 7,0 Prozent am härtesten.

(APA)