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Covid-19

Vorarlberger Mittelschule testet Abstandswarngerät

Die Geräte speichern, welche Geräte sich im Laufe des Schultages zu nahe kommen.
Die Geräte speichern, welche Geräte sich im Laufe des Schultages zu nahe kommen.imago images/Lichtgut
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Alle Schüler, Lehrer und Mitarbeiter bekommen ein Gerät, das blinkt, sobald sich Personen zu nahe kommen. Initiiert hat den Versuch ein Vater zweier Schulkinder.

An der Vorarlberger Mittelschule Lochau (Bez. Bregenz) wird bis zum Ende des Schuljahres das Abstandswarngerät "Safedi" getestet. Alle Schüler, Lehrer und Mitarbeiter werden mit dem Gerät der Firma Heron ausgestattet, das blinkt, sobald sich Personen zu nahe kommen. Die Bildungsdirektion bestätigte am Mittwoch einen entsprechenden Bericht von ORF Radio Vorarlberg.

Ins Leben gerufen wurde der Feldversuch - der erste seiner Art an einer österreichischen Schule - auf Initiative des Vaters zweier Kinder, die die Mittelschule Lochau besuchen. Er unterbreitete der Schule den Vorschlag und wird die Geräte auch finanzieren. Die Idee wurde von der Schule mit Bildungsdirektion, Elternvertretern und Lehrkörper abgestimmt.

Die Bildungsdirektion will nach einiger Zeit den Austausch mit der Schule suchen, um die Erfahrungen zu evaluieren - auch in Hinblick auf den Herbst, wobei man jetzt natürlich noch nicht sagen könne, wie dann die Gesamtsituation sei, hieß es.

Akustische und optische Signale

Das im Zuge der Coronakrise entwickelte Abstandswarngerät "Safedi" gibt laufend akustische und optische Signale ab, wenn zwei Personen den definierten Mindestabstand unterschreiten. Darüber hinaus können die Geräte anonym speichern, welche Geräte sich im Laufe des Schultages zu nahe kommen. Dies sieht die Schule als großen Vorteil - damit könne man im Falle einer Coronavirus-Infektion nämlich genau feststellen, wer engen Kontakt zu der infizierten Person hatte. Die Betroffenen könnten dann getestet bzw. in Quarantäne geschickt werden, der Schulbetrieb weitergeführt werden.

Der Preis für ein "Safedi"-Gerät im regulären Verkauf liegt laut Homepage des Unternehmens bei rund 28 Euro.

(APA)