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Gastbeitrag

Mit der Coronakrise in die digitale Zukunft gestoßen

Peter Kufner
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Gerade die aktuelle Krise zeigt, wie essenziell die Informatik für uns ist. Aber auch, wo es Mängel gibt und wo Aufholbedarf besteht.

Noch vor einigen Monaten ging es in vielen Debatten um die Unausweichlichkeit der digitalen Transformation. Die Diskussion kreiste um Allmacht und ethische Probleme der künstlichen Intelligenz bzw. um zweischneidige Anwendungen von Data Science. All dies stand auf der Tagesordnung, man schwankte zwischen Utopie und Dystopie – und nun, in Coronazeiten, redet keiner mehr darüber.
Aber Achtung: Gerade diese Krise zeigt, wie die Informatik unsere Gesellschaft am Laufen hält. Und zwar beinah selbstverständlich. Die Technik funktioniert ganz gut, fast zufriedenstellend und ohne aufzufallen.

Denken Sie nur an Ihr aktuelles Leben in der Krise und Quarantäne ohne Informatik: Nichts würde funktionieren. Ähnlich wie ein Betriebssystem auf einem Computer durchziehen diese elektronischen Tools unser weltweit vernetztes System und halten es am Laufen, im Großen wie im Kleinen. Es ist essenziell für das Existieren der Wirtschaft, der Schule, der Gesellschaft: Home-Office, Online-Lernen und -Lehren, Kommunikation und Interaktion (ohne diese würden wir wirklich verkümmern). Stellen Sie sich vor, wie dies vor zehn oder fünfzehn Jahren gewesen wäre!