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Bauwirtschaft

Strabag: Aufträge auf hohem Niveau

(c) APA/HERBERT P. OCZERET
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Die Bauleistung soll heuer 14,4 Mrd. Euro betragen.

Wien. Der österreichische Bauriese Strabag konnte im ersten Quartal seinen Auftragsbestand mit 17,7 Mrd. Euro auf hohem Niveau halten und hat am Donnerstag seinen Ausblick für 2020 bestätigt. Demnach soll die Leistung heuer bei 14,4 Mrd. Euro liegen. Bis März ging sie um neun Prozent auf 2,8 Mrd. Euro zurück.

Den Rückgang des Orderstands um ein Prozent im Jahresabstand begründete die Strabag mit dem Abarbeiten von Großaufträgen. Im Gegenzug seien ein bestehender Tunnelbau-Großauftrag in Großbritannien und der Auftragsbestand in Deutschland und Tschechien erweitert worden.

Den Leistungsrückgang um neun Prozent im ersten Quartal erklärt die Strabag durch drei Faktoren: die wegen eines ausgelaufenen Vertrags mit einer deutschen Großkundin weggefallene Leistung, die vorübergehende Baueinstellung im Zuge der Coronavirus-Krise in Österreich und die Abarbeitung bzw. die Fertigstellung von Tunnelbau-Projekten in Chile.

An dem im April gesenkten Ausblick für 2020 hält der Konzern angesichts des hohen Auftragsstands fest, sagte Strabag-SE-Chef Thomas Birtel. Neben einer Abnahme der Leistung auf 14,4 Mrd. Euro im Gesamtjahr beinhaltet der Ausblick eine Ebit-Marge von „zumindest 3,5 Prozent“. 2019 hatte die Strabag bei 16,6 Mrd. Euro Bauleistung und 15,7 Mrd. Euro konsolidiertem Umsatz einen Konzerngewinn von 372 Mio. Euro erzielt. Die Ebit-Marge betrug 3,8 Prozent.  (APA)

 

 

("Die Presse", Print-Ausgabe, 29.05.2020)